Interview
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september 2020 2.00

Juan Denis Francés–Beauftragter für Feste, Jugend, Friedhöfe und Leichenhallen der Gemeinde Pájara

“Der Terminkalender des Amtes für Feste ist voll von Terminen, und es ist schwer, es allen recht zu machen”

Der neue Beauftragte für Feste, Jugend, Friedhöfe und Leichenhallen, Juan Denis Francés, der in Morro Jable geboren wurde, hat uns etwas seiner Zeit gewidmet, damit unsere Leser ihn besser kennenlernen.

Üben Sie zum ersten Mal ein politisches Amt aus?

Ich war vorher zwei Legislaturperioden in der Opposition. Dies ist die Legislaturperiode, in der ich ein öffentliches Amt habe. Ich hatte es sofort nach den Wahlen mit der ersten Regierung und auch nach dem Misstrauensantrag. Obwohl ich seit mehr als 21 Jahren in der Politik tätig bin, hatte ich nie ein öffentliches Amt, sondern habe für die Partei in den Bürgerversammlungen von Fuerteventura (AMF) gearbeitet.

Welchen Beruf hatten Sie ursprünglich?

Ich bin Koch, aber ich habe mich viele Jahre der Welt dem Sport gewidmet und war 12 Jahre lang in der 2ª BMannschaft von Jandia. Ich begann als Spieler, dann war ich Trainer und schließlich Präsident bis die Mannschaft aufgelöst wurde.

Dann wäre das Amt für Sport ideal für Sie gewesen, nicht wahr?

Diese Frage stellen mir alle, und das erste, was ich sage, ist, dass ich den Bereich Sport nicht wollte. Das Thema der Mannschaft von Jandía hat mich sehr ausgebrannt, es war eine sehr schöne und in einer Phase auch eine schmerzhafte Erfahrung. Diese Etappe ist abgeschlossen.

Können Sie uns bitte etwas über Ihre Hoffnungen und Projekte in jedem Ihrer Zuständigkeitsbereiche für diese Legislaturperiode erzählen?

Feste ist der Bereich, der die die meiste Arbeit fordert, da es das ganze Jahr über Veranstaltungen gibt. Jede kleine Stadt hat ihre eigenen Feste, zusätzlich zu den großen Festen wie Karneval, Weihnachten usw., denn Pájara ist eine sehr große Gemeinde. Einige Orte haben ein eigenes Komitee für Feste, dessen Ausgaben kontrolliert werden müssen. Alles andere muss von hier aus organisiert werden. Kurz gesagt, es ist ein riesiger Zeitplan, und der Versuch, alle glücklich zu machen und alles zu erledigen, ist kompliziert. Mein Ziel ist es, die Menschen zur Teilnahme zu bewegen, denn so haben sie am meisten Spaß. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, können sie es kritisieren, obwohl wir alle Mittel einsetzen, um uns zu versichern, dass alles gut läuft - ohne viel Personal und zu hohe Kosten.

Was würden Sie gerne bis zum Ende dieser Legislaturperiode erreichen?

Ich wäre sehr zufrieden, wenn ich für die Arbeit, die ich in diesen vier Jahren geleistet habe, Anerkennung bekommen würde.

Und was können Sie uns über den Bereich Jugend erzählen…

Die Bereiche Feste und Jugend haben - abgesehen davon, dass die gleichen Personen dafür zuständig sind - mit einander zu tun. Wir haben einige Vereinbarungen mit dem Cabildo, um zu sehen, was an Aktivitäten angeboten werden kann. Die Schwierigkeit besteht darin, die Altersgruppe zu definieren, an die sich dieses Amt wendet. Es scheint, dass wir uns nur auf Jugendliche beziehen, aber Bildung, Kultur und Sport decken diese Altersgruppen bereits ab. Deshalb wollen wir auch die jungen Leute über 18 Jahren einbeziehen. Wir wollen wissen, was die Jugendlichen in diesem Alter interessiert.

Und über Friedhöfe und Leichenhallen…

Wir verbessern das Aussehen unserer Leichenhalle. Sie kann nicht erweitert werden, obwohl wir das Budget dafür hatten. Aber wir werden einige Verbesserungen vornehmen. Bei uns ist die Instandhaltung kommunal, nicht privat wie in anderen Teilen der Insel. Wir haben den Ton installiert, dass man die Messe perfekt hören kann. Dazu kommt ein der Information dienender Bildschirm, und wir reparieren einige kaputte Sachen die in einem schlechten Zustand waren. Zum Schluss werden wir es noch einmal anstreichen. Und nun zu den Friedhöfen, wir haben zwei, einen in Pájara und einen weiteren in Morro Jable. Letzterer wird zu klein für uns, und da das Land nicht Eigentum der Gemeinde ist, können wir ihn nicht vergrößern. Wir versuchen, mit den Eigentümern zu verhandeln, um ihn zu erweitern und einige Arbeiten durchzuführen.

Ist es nicht möglich, einen neuen Friedhof zu bauen und den alten so zu lassen wie er ist?

Bis der Plan für Pájara genehmigt wird, können wir nichts tun, weil keine Grundstücke zur Verfügung stehen.Fast alles gehört jemandem.

Und der berühmteRaumordnungsplan (PIOF) ist fertig. Stimmt das?

Ja, in einem Jahr oder so wird er endlich funktionieren. Was wir haben, und das ist in diesem Amt sehr wichtig, ist die Person, die sich um die beiden Friedhöfe kümmert und diese perfekt in Ordnung hält, und zwar überraschend gründlich und genau. Bei den Beerdigungen sprechen alle über die Sauberkeit und die Ordnung hier. Pedro, so heißt er, ist ein sehr „geschickter“ Mann, der sogar die Bäume sehr gut beschnitten hat. Als Arbeitskraft ziehe ich meinen Hut vor ihm, denn alles, um das er bittet, ist für seine Arbeit, deshalb gebe ich ihm den Vorzug und schätze ihn.

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