Interview
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Dezember 2019 2.00

Yareli Pérez Vera – Küchenchefin des Hotelrestaurants Mahoh

"Die beste Grundlage eines Kochs sind unterschiedliche Erfahrungen"

Das Restaurant Mahoh hat eine neue Küchenchefin. Dieser angenehme und typische Ort, der bereits für seinen großartigen Service bekannt ist, wird ständig erneuert. Dabei wird er von Yareli Pérez Vera unterstützt, die trotz ihrer Jugend über einen interessanten Lebenslauf und umfangreiche Erfahrungen verfügt.

Erzählen Sie uns bitte, seit wann Sie in der Gastronomie arbeiten?

Ich arbeite seit etwa sieben Jahren in der Küche. Ich habe nach Abschluss meines Sportstudiums auf Gran Canaria festgestellt, dass ich eine Berufung zum Kochen und nicht zum Sport habe. Ich beendete mein Studium auf Gran Canaria und machte dort mein erstes Praktikum. Dann ging ich nach Deutschland, um meine Ausbildung fortzusetzen. Später hatte ich in Madrid das Glück, mit Diego Herrero zusammenzuarbeiten, einem Koch, der derzeit zwei Restaurants in Madrid hat und außerdem zwei Michelin-Sterne vorweisen kann. Ich war vier Monate bei ihm, und es war eine wichtige Erfahrung, für die ich ihm immer dankbar sein werde, denn ich habe viel gelernt. Das hat meine Karriere geprägt. Dann kam ich hierher zurück und habe ein paar Jahre lang gearbeitet, sogar in diesem Restaurant Mahoh war ich einige Zeit als Köchin tätig. Auf Fuerteventura hatte ich auch die Möglichkeit, an der Eröffnung des neuen Restaurants El Parador teilzunehmen, das viele Jahre geschlossen gewesen war. Es war sehr intensive und unglaubliche Erfahrung. Später ging ich nach Las Palmas und arbeitete im ‚Que leche!‘, das meiner Meinung nach eines der besten Restaurants der Insel ist.

Und jetzt sind Sie wieder hier…

Ja, ich denke, die beste Grundlage für einen Koch sind die unterschiedlichsten Erfahrungen, und ich bekam jetzt die Möglichkeit, meine Teil beizutragen und meine persönliche Note einzubringen, und die Idee hat mir wirklich gefallen.

Sie arbeiten zurzeit an einer neuen Speisekarte, die in etwa in zwei Wochen fertig sein wird. Was können Sie uns darüber erzählen?

Es wird traditionelle kanarische Küche mit einem avantgardistischen Touch sein. Ich habe einige traditionelle Rezepte ausgewählt, wie z.B. den Erbseneintopf, der in kanarischen Haushalten etwas typisch ist und das Rezept respektiert, aber wir haben ihm eine persönliche Note gegeben. Dazu gehören auch die Fischbällchen aus Cherne (Wrackbarsch) in grünem Curry, die wir empfohlen hatten und die ein Erfolg waren und die immer noch beliebt sind. Wir haben auch eine sehr eigene Version der Almogrote (Paste) aus schwarzen Oliven kreiert.

Haben Sie ein spezielles Weihnachtsmenü geplant?

Am Weihnachtstag werden wir den Gästen, die an diesem Feiertag reservieren, ein spezielles Menü anbieten. Wir haben auch vier verschiedene Menüs für Firmenessen.

 

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