Interview
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Oktober. 2019 2.00

Matías Peña García–Bürgermeister von Antigua

“Diese Regierungsfraktion möchte bürgernah sein”

Wir haben uns mit dem neuen Bürgermeister Matías Peña im Rathaus von Antigua getroffen, um ihm zu seinem Amt zu gratulieren und ihn als Person kennenzulernen.

Wir würden gerne wissen, ob Sie in Antigua geboren wurden…

Ich habe seit 35 Jahren meinen Wohnsitz hier, mehr als die Hälfte meines Lebens.

Wie haben Sie in der Politik angefangen?

Ich kam fast zufällig zur Politik. Ich setzte mich mit Juan José Cazorla in Verbindung, weil ich der Ansicht war, dass er genau die Person war, die diese Gemeinde in der vergangenen Legislaturperiode brauchte. Ich hatte nicht vor, mit ihm zusammen im Rathaus zu arbeiten. Ich denke immer noch, dass er in diesen vier Jahren eine großartige Arbeit geleistet hat, und es war seine Entscheidung, mit der Politik aufzuhören. Daraufhin beschloss ich zu kandidieren und dank der Unterstützung meiner Kollegen von Alianza por Antigua (ALPORAN) habe ich diese Verantwortung übernommen.

Sie haben also erst in der vergangenen Legislaturperiode mit der Politik angefangen?

Nein, ich war vor etwa zwölf Jahren acht Monate lang bei Gustavo García. Dann wurde ein Misstrauensantrag gestellt, und von diesem Moment an bis zur letzten Legislaturperiode hatte ich keine politischen Ämter.

Erzählen Sie uns etwas über Ihr Team…

Es ist mir klar, dass diese Regierungsfraktion beabsichtigt, genau wie in der letzten Legislaturperiode allen Bürgern dieser Gemeinde nahe zu sein, egal welcher politischen Richtung sie angehören. Außerdem wollen wir alle Projekte in Angriff nehmen, die wir zur Verbesserung unserer Gemeinde vorhaben, ohne den Primärsektor und den Tourismussektor zu vergessen. Wir wollen stark auf diese Sektoren setzen, ohne zu vergessen, dass der Tourismus der wichtigste Motor unserer Gemeinde ist, und deshalb haben wir in den letzten vier Jahren 16 Millionen Euro investiert. Unsere Städte leben aber auch vom Primärsektor, und wir dürfen nicht vergessen, zusammen mit dem Cabildo und der Regierung der Kanaren diesen Sektor zu unterstützen, da er nicht gut vorankommt: Alle Institutionen müssen einen Schritt nach vorn machen!

Viele Ihrer Leute haben schon früher mit Ihnen zusammengearbeitet.

Ich bin sehr glücklich über den Koalitionsvertrag, den wir mit drei Parteien abgeschlossen haben. Wir kennen uns schon uns ewig, weil wir aus diesem Ort sind, und ich muss sagen, dass ich in der kurzen Zeit, in der wir zusammenarbeiten, mit allen sehr zufrieden bin, denn jeder leistet jeden Tag etwas, um die Gemeinde zu verbessern. Auf der Straße sieht man es immer noch nicht, aber wir alle arbeiten für den gleichen Zweck und niemand steht über den anderen. Wir sind neun Menschen, die sich der Arbeit widmen, wir treffen uns jede Woche und wir unterstützen uns gegenseitig.

Was für Projekte haben Sie für die nächsten Jahre?

Wir haben vor, die zweite und dritte Phase von El Castillo durchzuführen, denn obwohl es nicht einfach ist, wollen wir alle Komplexe, die nicht in gutem Zustand sind, in Ordnung bringen. Wir wollen auch zusammen mit Madrid und dem Amt für Küsten eine endgültige Lösung für den Strand finden, was ein kompliziertes Problem ist. Es ist notwendig, dass wir uns zusammen bemühen, denn wir seit 20 Jahren gibt es keine Lösung. Wir hätten auch gerne ein städtisches Leichenhaus. Wir sind auf der Suche nach Grundstücken in allen Orten, um Kulturzentren zu schaffen, die Straßen zu asphaltieren und Malerarbeiten durchführen. Wir haben einen touristischen Modernisierungsplan und bemühen uns, das technische Büro voranzubringen. Aus diesem Grund haben wir den Cabildo um Hilfe gebeten, damit er uns einige Techniker schickt, da das Gesetz es uns nicht erlaubt, mehr Leute zu beschäftigen. Deshalb kommen wir nicht voran. Seit 2016 sind Projekte ausstehend, aber obwohl wir hart daran arbeitensie abzuschließen, brauchen wir dringend technische Hilfe. Wir hoffen, dass Sie Ihre Forderungen durchsetzen und dass Sie uns im nächsten Gespräch etwas über Ihre Erfolge berichten können.

 

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