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Legende

Weihnachtslegenden

Auf der ganzen Welt liegt Weihnachten schon in der Luft. Die Zeit ist gekommen, um sich mit der Familie und Freunden zu treffen, Geschenke auszutauschen und gemeinsam, gute Mahlzeiten und viele Feste voller Glück und Freude zu genießen. Jedes Land lebt diese Zeit anders, aber mit tief verwurzelten Traditionen, die von Generation zu Generation in Form von unglaublichen Weihnachtslegenden erzählt wurden.

Der Geist vonTacande

Die Blume des Heiligen Abends Die Legende erzählt, dass vor vielen Jahren in einer kleinen Stadt in Mexiko ein Junge namens Pablo lebte. Jeden Heiligabend beobachtete er, wie sich alle seine Nachbarn in der Kirche versammelten, um die Geburt Jesu zu feiern. Jeder einzelne von ihnen kam mit einem Geschenk: Obstkörbe, Spielzeug, Kleidung usw. Da Pablo arm war und nichts kaufen konnte, beobachtete er die Leute Jahr für Jahr aus der Ferne. In einem Jahr wollte sich Pablo verstecken, weil seine Nachbarn nichtwissen sollten, dass er keine Geschenke hinlegte. Er ging in eine Ecke der Kirche und fing an zu weinen. Was er sich nicht hätte vorstellen können, war, dass die Tränen, die zu Boden fielen, in Form einer schönen Blume mit roten Blütenblättern sprießen würden. Der Junge verstand, dass dies ein Geschenk Gottes an das Kind Jesus war. Pablo stand auf und legte diese Blume zu den Geschenken. Aber er hat nie verraten, dass sie aus seinen Tränen entstanden war. Als die Nachbarn eine so schöne Pflanze sahen, beschlossen sie, jedes Jahr die gleiche mitzubringen. Inzwischen ist eine Tradition geworden daraus geworden und diese Blume schmückt in der Weihnachtszeit jedes Haus. Die Weihnachtssocken Diese Legende, die erzählt, dass ein Mann nach dem Tod seiner Frau so erschüttert war, dass er beschloss, sein ganzes Geld zu spenden, wurde mündlich überliefert. Er hatte drei Töchter, und als die Zeit kam, in der sie heiraten sollten, konnten sie das nicht tun, weil ihr Vater ihnen keine Mitgift geben konnte. Als der Weihnachtsmann von dieser Situation hörte, konnte er sich nichts anderes ausdenken, als durch den Schornstein des Hauses der drei jungen Frauen zu steigen und drei Goldmünzen hineinzuwerfen. Die Schwestern hatten an diesem Tag Kleidung gewaschen und drei Socken in den Kamin gehängt, um die Hitze zu nutzen. Die Überraschung war am nächsten Morgen da, als die Schwestern die Münzen fanden. Sie reichten aus, um die Mitgift zu bezahlen und ihre Verehrer zu heiraten. So entstand die Tradition, Weihnachtssocken aufzuhängen und in der Nacht vor der Ankunft des Weihnachtsmanns ein Geschenk hineinzulegen. Die 13 Weihnachtsmännchen Schließlich fahren wir nach Island, wo eine Legende von den Streichen einiger sehr kleiner Jugendlicher namens Jólasveinarnir erzählt. Sie machten gerne Witze, um die Kinder zu erschrecken. Die Bürger, die wütend über das Verhalten der Brüder waren, sprachen mit dem König, um Maßnahmen zu ergreifen und sie aus Island zu verbannen. Der oberste Herrscher beschloss, sie zu bestrafen und zwang sie, jedem Kind an einem Tag im Jahr ein Geschenk zu machen, um es für ihre Schurkenstreiche zu entschädigen. Die Dreizehn stimmten zu, es vor dem 25. Dezember zu tun, und natürlich würden sie nur denen, die sich gut benommen hatten, Spielzeug, ein Buch oder Süßigkeiten schenken, denen, die sich schlecht benommen hatten, würden sie ... eine Kartoffel hinterlassen! Und seitdem warten isländische Kinder nicht mehr jeden 24. Dezember auf den Weihnachtsmann, sondern auf die dreizehn kleinen Männer, die jedes Weihnachten entscheiden, ob sie ein Geschenk oder eine Kartoffel unter dem Weihnachtsbaum lassen wollen.

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