Busca la casa de tu sueños en HomeCanarias
MULTIOPTICAS
HAPPY PLANTS
RENE EGLI
MÁRMOLES EL CHARCO
PANORAMA CREATIVO
PATRONATO DE TURISMO
PLAYITAS RESORT

WER IST WER AUF DER INSEL?

Isabel Lauzirika – Vorsitzende des Verbandes Fuerteventura gegen Krebs

“Die Goldmedaille der Kanaren ist eine Anerkennung für unsere Mitarbeiter”

FMHOY - Fuerteventura

WER IST WER AUF DER INSEL?Wir haben uns wieder mit der Vorsitzenden des Verbandes Fuerteventura gegen Krebs, Isabel Lauzirika, getroffen, um uns von Ihr etwas über den Preis erzählen zu lassen, der dem Verband vor kurzem verliehen wurde.

Erzählen Sie uns bitte…

Wir haben die Goldmedaille der Kanaren bekommen. Ich verstehe diese Auszeichnung als gesellschaftlichen Verdienst, wie damals der Preis, den wir vom Cabildo von Fuerteventura bekommen haben. Aber diese Auszeichnung kommt von der Regierung der Kanaren. Wann wurde die Goldmedaille übergeben? Bei dem öffentlichen Akt am Tag der Kanaren, am 30. Mai, im Theater Pérez Galdós in Las Palmas. Wir haben Sie 2013 interviewt.

Seit wie vielen Jahren gibt es diesen Verband?

Wir haben 2004 angefangen. Pilar Cabrera und ich beschlossen, mit dieser Arbeit anzufangen. Sie war meine Arbeitskollegin und hatte damals diese Krankheit, und ich hatte in der Vergangenheit Krebs gehabt. Wir waren uns der Mängel und der Bedürfnisse des Kranken und dessen Familie bewusst. Damals musste man nach Las Palmas gehen, weil es auf der Insel keinen Onkologen gab.

Auch Chemotherapie wurde in Las Palmas durchgeführt. Das Gleiche gilt für die Radiotherapie, die in meinem Fall zur gleichen Zeit gemacht wurde wie die Chemotherapie. Ich war dort für mehr als eineinhalb Monate. Das war hart, weil ich dort niemanden kannte. Als meine Behandlung fast zu Ende war, fand ein Onkologie-Kongress statt, und es gab einen Vortrag für das allgemeine Publikum. Dort trafen zahlreiche Krebspatienten von der Insel zusammen. Wir lernten uns kennen, unterhielten uns und tauschten Eindrücke aus, sprachen über unsere Ängste und merkten, dass nur diejenigen uns verstanden, die das Gleiche erlebt hatten oder zurzeit durchmacht. Wir beschlossen, uns zusammenzuschließen und Räumlichkeiten zu suchen. Aber wegen dem Papierkram schafften wir es erst 2005, einen Verband zu gründen und einzutragen. Ich hätte mir gewünscht, dass Pilar, die so viel für diesen Verband getan hat, unsere erste Vorsitzende geworden wäre, aber sie starb, bevor die Formalitäten erledigt waren. Die erste Vorsitzende war Águeda Martín. Sie machte das vier Jahre, dann übernahm ich das Amt, obwohl ich das eigentlich nicht vorhatte. Ich hoffe, dass Pilar, wo sie auch immer sein mag, diese Medaille zum großen Teil als ihren Verdienst betrachtet.

Was waren die ersten Schritte?

Wir haben angefangen, Konferenzen mit Spezialisten zu organisieren und das Publikum über Prävention zu informieren und ihm beizubringen, gewisse Probleme rechtzeitig zu erkennen. Außerdem nahmen wir uns vor, das Wort Krebs sichtbar zu machen und etwas gegen die Angst zu tun, indem wir normal über diese Krankheit sprachen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf unser Team, das keine Arbeitszeiten kennt und sich ganz und gar dieser Arbeit widmet – auch an Feiertagen - und auch ins Krankenhaus und ins Krematorium geht. Diese Leute setzen sich total ein! Und ich bin stolz auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter. Die Beschäftigten sind vier Frauen. Unsere Sozialarbeiterin ist für den ganzen Papierkram und die Verwaltungsarbeit zuständig. Sie kümmert sich um die Formalitäten, um Unterstützung für Kranke zu beantragen usw. Unsere Psychologin unterstützt sowohl die Kranken als auch ihre Angehörigen.

Sie arbeitet sogar in den Schulen und mit der Familie, bevor die Trauer beginnt. Unsere Physiotherapeutin untersucht die Patienten, um die Behandlung zu planen. Sie erklärt der Trainerin, was in jedem Fall gemacht werden muss. Sie ist auf lymphatische Drainage spezialisiert, vor allem bei Personen, bei denen Lymphknoten entfernt wurden: Sie macht Hausbesuche und passt ihre Arbeit an die Bedürfnisse der Patienten an. Wir haben auch eine Trainerin, denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass kontrollierte Übungen während und nach der Behandlung die Genesung und die Stimmung positiv beeinflussen.

Wir beginnen mit diesem Programm im Oktober, und alle Teilnehmer machen gerne mit und verpassen keine Unterrichtseinheit. Wir sind natürlich sehr stolz auf unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter, von denen viele auch Patienten waren oder noch sind.

Sie gehen ins Krankenhaus und bieten den Patienten Kaffee und Saft an. Seit wann gehen Ihre Mitarbeiter ins Krankenhaus, um die Patienten zu unterstützen?

Seit eineinhalb Jahren sind wir täglich im Krankenhaus. Unsere Arbeit ist mehr geworden, und wir sind zu wenige, um alles zu tun, was getan werden muss. Wir bieten Unterstützung in den Abteilungen für Onkologie und Hämatologie. Außerdem haben wir einen kleinen Raum, in dem eine Mitarbeiterin mit den Leuten unter vier Augen spricht, die reden müssen. Außerdem machen wir Präventionsarbeit zum Thema Sonnenstrahlung in den Schulen.

Zu den Aktivitäten gehören Lieder, Zeichnungen und kurze Erzählungen und Hefte, die die Kinder ausmalen können. Wir bringen ihnen auch bei, sich mit Sonnencreme einzucremen, bevor sie zum Spielen auf den Schulhof gehen. Wir möchten, dass es in allen Schulen Dosierer mit Sonnencreme gibt. Das Programm heißt: „Fuerte solito, protégete un poquito” (sei alleine strak und schütze dich). Welche Hilfen bekommen

Sie außer den offiziellen Zuschüssen?

Wir bekommen die Unterstützung unserer Mitglieder und Spenden. Einige Unternehmer und Selbständige schenken uns einen Tag ihrer Arbeit. Auch die englische Gemeinschaft von El Castillo unterstützt uns. Sie macht Theateraktivitäten am Tag des San Patricio und schenkt uns einen Teil ihrer Einnahmen. Der Pub Revival in Castillo, dessen Besitzer vor kurzem gestorben ist, hat uns mit den Einnahmen eines Spieltags in seinem Lokal unterstützt und uns Sitzmöglichkeiten und Material, das wir benötigten, gekauft. Die anglikanische Kirche von Corralejo gibt uns einen Teil des Geldes aus ihrer Sammelbüchse und hat außerdem eine Sammelbüchse für uns.

Die ….. Bar organisiert eine Modenschau und spendet uns den Gewinn, während uns die indische Gemeinschaft mit ihrer Neujahrsfeier unterstützt: Sie haben uns alles gegeben, was die Unternehmer eingenommen haben. Außerdem kamen noch einige Spenden dazu. Wir haben es viele Sammelbüchen an verschiedenen Orten. Wer den Verband unterstützen möchte: Tel.: 928 858395 und 636 85 72 35 - Facebook: asociación Afuercc


AKTUELLES VOR ORT
• María del Carmen Echeverría bekommt den Inselpreis für Kunsthandwerk 2018
• Das ECO-TUR-Projekt "die Wasserroute" nimmt neue Mitglieder auf
• Das Hafenamt der Kanaren setzt die Kampagne "solidarische Häfen’ in Gang"
• Der Käse aus Fuerteventura wurde bei dem Wettbewerb Agrocanarias 2018 mit neun Medaillen ausgezeichnet
• Ausschreibung der Subventionen 2018 – 2019 für den Fischereisektor
• Das kanarische Hafenamt veranstaltet die IV. Regatta der Kanarischen Häfen
• Die Diskussionsrunde über touristische Qualität schlägt dem Ministerium für Tourismus neun Unternehmen vor, die das Gütesiegel SICTED erhalten sollen
• XI. Turnier ANJOCA Golf Cup auf Fuerteventura
WER IST WER IM FUERTEVENTURA
• Isabel Lauzirika – Vorsitzende des Verbandes Fuerteventura gegen Krebs
• Pedro Suárez – Präsident des Golfclubs Tarabilla und Vertreter des Golfverbandes der Kanaren auf Fuerteventura
• Obdulia Cabrera Hernández – Patchwork-Künstlerin
WOHLBEFINDEN UND GESUNDHEIT
• Homöopathische Schätze: Hypericum perforatum
•Über fibromyalgie – ist da! Traditionelle chinesische Medizin (M.T.C.)
• Diazepam ist keine Langzeitlösung! - B. Bludau, Facharzt für Innere Medizin
• Man kann einen Schiffsbruch Dank Meerwasser überleben - Montse Puyol - Fundación Aqua Maris
• OXIGEN - Wir möchten Ihnen sagen, dass Sie in guten Händen sind!
• Clinica CEM - Zwanzig im Dienst der Gesundheit der Menschen auf Fuerteventura
ASTRONOMIE
• Der Breitengrad von Fuerteventura ermöglicht es, die Konstellation des Centaurus genau zu betrachten
GEMEINSCHAFT
• 40 Jahre Asamblea Majorera
• 20 Craft-Bier und Industriebier: Worin besteht der Unterschied?
• Die Kanaren: privilegierter Standort für Leistungssportler
• Die Legende erzählt - Der Fluch der Laurinaga
WAS GESCHIEHT IN DEINER GEMEINDE?
• ANTIGUA
• LA OLIVA
• PÁJARA
• PUERTO DEL ROSARIO
JURISTISCHE BERATUNG
• Ich habe eine Hypothek, aber ich habe die Zahlungen vor zweieinhalb Jahren eingestellt. Jetzt habe ich eine Mitteilung über die Zwangsvollstreckung der Hypothek erhalten. Was kann ich tun?
INTERIOR DESIGN
• Die Bedeutung der Schönheit in der Innenausstattung